Klartext - Das kostet Sie ein Rechtsanwalt

Bei rechtlichen Problemen empfiehlt es sich grundsätzlich immer, sich durch einen Anwalt beraten und vertreten zu lassen. Doch häufig sind die Kosten, welche dabei auf Sie zukommen könnten, nicht leicht ersichtlich. Auch stellt sich in vielen Fällen die Frage, ob die Beauftragung eines Anwalts überhaupt benötigt wird.

Daher möchte ich Sie vorab über mögliche Kosten informieren, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Ich stehe natürlich auch persönlich via Telefon oder Email zu Ihrer Verfügung, falls Sie sich genauer über mögliche Kosten informieren möchten.

Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung besitzen, kommen in der Regel keine Kosten auf Sie zu. In machen Fällen gibt es jedoch Selbstbeteiligungen, welche von der Abmachung mit Ihrer Rechtsschutzversicherung abhängen.

Sollten Sie keine Rechtsschutzversicherung besitzen, der Rechtsstreit jedoch für Sie gewonnen werden, dann müssen nicht Sie, sondern die Gegenseite die Anwalts- und Gerichtskosten tragen.

Für den Fall, dass Sie nicht rechtsschutzversichert sind und den Fall verlieren, müssen Sie jedoch sowohl die Gerichtskosten, als auch die Anwaltskosten beider Parteien tragen.

Die Höhe dieser Kosten ist im s.g. "Rechtsanwaltsvergütungsgesetz" (RVG) genauestens festgelegt und kann nicht davon abweichen. Zusätzliche Honorarvereinbarungen können jedoch zwischen Ihnen und dem Anwalt getroffen werden, wenn z.B. der Arbeitsaufwand für den Anwalt unverhältnismäßig hoch erscheint.

Wie finden Sie heraus, ob Sie einen Anwalt für Ihr rechtliches Problem benötigen?

Sollten Sie sich diese Frage stellen, empfiehlt sich ein Erstberatungsgespräch. Nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) kann dieses maximal 190 Euro zzgl. Mehrwertsteuer kosten. Die Erstberatung dient dazu, Ihre Aussichten zu sondieren. Sie bedeutet jedoch nicht, dass Sie sich zu einer Beauftragung des Anwalts verpflichten. Vielmehr dient die Erstberatung dazu, dass Sie wichtige Fristen oder Termine nicht versäumen und rechtliche Ansprüche verlieren.

Ich führe mit meinen Mandanten regelmäßig vor dem Abschluss des Mandatsverhältnisses ein Gespräch über die Art und den Umfang des zu erwartenden Honorars, damit der Mandant vorher weiß, was ihn erwartet, und er so am Ende des Mandatsverhältnisses keine „Überraschungen“ erlebt. Hierbei ist es selbstverständlich, dass ein Gespräch, welches die Kosten einer möglichen Beauftragung beinhaltet, für den Mandanten kostenfrei ist, wenn es im Ergebnis zu keiner Beauftragung in der Sache kommt.

Wie kann man das finanzielle Risiko gering halten?

Die ausführliche erste Beratung entscheidet über das für Sie entsprechende Vorgehen, also darüber, ob Ihr Anliegen außergerichtlich oder gerichtlich verfolgt wird. Wenn Ihr Fall aussichtsreich erscheint, kann bei einer Klageerhebung ein "Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe" gestellt werden. Dieser wird mit der Maßgabe gestellt werden, dass die Klage nur erhoben werden soll, wenn das Gericht Prozesskostenhilfe bewilligt hat.

In wie weit Sie sich an der Prozesskostenhilfe beteiligen müssen, richtet sich nach Ihrem Einkommen. Die Gebühren für den gegnerischen Anwalt wiederum, welche Sie nur bei einem verlorenen Prozess entrichten müssen, richten sich ach dem Streitwert. Um welche Beträge es hier in Ihrer Angelegenheit geht und welche Summen auf Sie im schlimmsten Falle zukommen könnten, kläre ich gerne mit Ihnen im Gespräch.

Rechtsanwalt Oliver Schüler

Gardeschützenweg 74
12203 Berlin (Steglitz Zehlendorf)

FON 030 75 48 90 96
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